Verschiedene militärische Epochen sind in unserer Ausstellung dargestellt
Tel: 03585 40 04 94 oder 0171 49 24 795
Vereinzelte Baupläne sind noch vorhanden.
Wir haben auch ein komplettes Verzeichnis aller am Kasernenbau beteiligten Firmen erstellt.
Am 04.06.2011 war es endlich soweit. Pünktlich um 10.00 Uhr konnten wir die Tür zu unserem kleinen Museum für die Besucher aufschließen.
Wir haben am 04.06.2011 unsere Ausstellung zur Garnisonsgeschichte der Stadt Löbau in den Mauern der ehemaligen Jägerkaserne an der Georgewitzer Straße eröffnet.
Wir sind stolz auf die geleistete Arbeit, konnten wir doch in jahrelanger Kleinarbeit Fakten, Bilder und Ausstellungsstücke zusammentragen und so in Eigenleistung dieses kleine Museum aufbauen und der Öffentlichkeit präsentieren.
Wir danken allen Sponsoren und sind gleichermaßen erfreut über Ihr reges Interesse an diesem nicht gerade unbedeutenden Kapitel Löbauer Stadtgeschichte.
Garnison Löbau 1821 bis 1991
Ausstellungseröffnung am Freitag, dem 04.06.2011
Wir waren überrascht über das außerordentlich große Interesse der Leute. Schon am Sonnabend Vormittag strömten hunderte Neugierige in die Ausstellungsräume.
Durchweg gab es nur positive Kritik und respektvolle Anerkennung. Die einhellige Meinung:
"Es war endlich an der Zeit nach 20 Jahren an ein so großes Militärobjekt zu erinnern".
Aufmerksam wurden Exponate und Bilder in Augenschein genommen.
Udo Bauer zeigte Militärfahrzeuge en miniature aus 100 Jahren Militärgeschichte.
Gleich der erste Anlaufpunkt:
Zwei mal, von 1821 - 1831 und von
1867 - 1869 war ein Bataillon vom sächsischen Infanterieregiment Nr. 102 in Löbau stationiert.
Wir wollen in der weiteren Perspektive zur Erinnerung an dieses Regiment, dass nach dem I. WK aufgelöst wurde und ein reiner Oberlausitzer Truppenteil war, einen extra Raum neu einrichten.
Im Oktober 1914 sollte das Jägerbataillon Nr.12 auf Königlich-Sächsischen Befehl von Freiberg nach Löbau verlegt werden.
Damit hätte Löbau als Garnisonsstadt einen Elitetruppenteil erhalten.
Der I. WK verhinderte jedoch den Einzug der Freiberger Jäger.
Das Objekt behielt aber im Voksmund noch über Jahre hinaus seinen ursprünglichen Namen: "Jägerkaserne".
Die hier ausgestellten Exponate haben wir teilweise als Leihgabe vom Bergbaumuseum Freiberg erhalten.
Am 10.04.1913 erfolgte die Grundsteinlegung für die Löbauer Jägerkaserne.
Im I. WK ist sie zunächst als Reservelazarett genutzt worden.
Nach dem Krieg zogen Einheiten der vorläufigen Reichswehr ein. Doch die weitere Nutzung als Militärobjekt war infolge der Bestimmungen des Versailler Vertrages zunächst völlig unklar.
Einige Ausstellungsräume haben wir dem Thema:
"Die Reichswehr und Wehrmacht in der Löbauer Jägerkaserne" gewidmet.
Zu Zeiten der Weimarer Republik war in Löbau das Ausbildungsbataillon des IR 10 stationiert.
Daraus entstanden nach 1935 aktive Einheiten und mit Beginn des II. WK bildete die Wehrmacht in der Jägerkaserne, im Rahmen des Ersatzheeres, Rekruten für den Krieg aus.
Der letzte Abschnitt in unserem kleinen Museum befasst sich mit der Zeit nach dem II. WK , bis in die 1990er Jahre hinein.
Die Jägerkaserne ist zunächst als Auffanglager für Flüchtlinge aus den besetzten Ostgebieten genutzt worden, beherbergte dann Einheiten der KVP, das
PR 16 und schließlich, ab 1963, die Offiziers(hoch)schule der Landstreitkräfte
"Ernst Thälmann" der Nationalen Volksarmee.
Vor 20 Jahren wurde die Garnison auf Befehl des Territorialkommando Ost aufgelöst.
Die Kaserne diente danach als Sammelstelle für zu verschrottende NVA-Technik.
Von Anfang Mai bis Ende Oktober haben wir unsere Ausstellung für Sie auf Anfrage offen und bieten gleichzeitig auch Kasernenführungen an.
All inclusive: Gruppen bis 25 Personen 25 € für 1 Stunde
Sie sind von uns ganz herzlich eingeladen!
Schreiben Sie bitte einfach eine kurze Nachricht in das
Kontaktformular
und wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Stadtführungen in Löbau
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